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Österreich braucht faire Steuern!
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Bucher: Neuer griechischer Schuldenschnitt kostet Österreich 1,5 Milliarden!
24.09.2012 News anzeigen

"1.500 Millionen Euro kostet Österreich der unvermeidbare neue Schuldenschnitt für Griechenland. Was muss denn eigentlich noch passieren, bis die Bundesregierung endlich die Notbremse zieht? Die Zahlungsunfähigkeit Österreichs?", so BZÖ-Chef Klubobmann Bucher heute. Der Chef der deutschen Commerzbank, Martin Blessing, geht davon aus, dass sich beim unvermeidlichen zweiten Schuldenschnitt auch die Staaten beteiligen müssen. Schließlich hält die öffentliche Hand laut Moody`s bereits 73 Prozent der griechischen Staatsschulden, das sind 194 Milliarden Euro. Bereits der erste Schuldenschnitt bei Griechenland kostete Österreich eine Milliarde Euro.

Im griechischen Budget fehlten derzeit rund 20 Milliarden Euro, um die von den Geldgebern vorgegebenen Sparziele zu erreichen - das wäre fast doppelt so viel, wie die Regierung in Athen zuletzt angegeben hat. Die nächste Tranche des Hilfspaketes von EU und IWF fließt aber nur, wenn das Haushaltsloch geschlossen wird.

Eine Beteiligung der öffentlichen Hand an einem Schuldenschnitt wäre aber ein direkter Bail-out. Und der ist laut den EU-Verträgen verboten. Dem Schuldenschnitt könnten bilaterale Kredite von 53 Milliarden Euro zum Opfer fallen, berichtete die "Financial Times Deutschland" vergangene Woche. Österreich müsste 1,55 Mrd. Euro abschreiben. Der erste Haircut kostete die Republik bereits gut eine Milliarde Euro. Eine Hebelung des Rettungsschirms auf zwei Billionen, erhöht das direkte Bedrohungspotenzial Österreichs auf 78 Milliarden Euro. "Die kleinste griechische Rechnungseinheit ist derzeit die Milliarde Euro. Der Irrsinn muss ein Ende haben. Österreich darf in diesem griechischen Strudel nicht untergehen. Was Faymann und Spindelegger derzeit zu verantworten haben, ist nichts anderes als fahrlässige Krida an der Republik. Die Österreicher haben genug gezahlt für Griechenland", so Bucher.