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Studiengebühren - Widmann: Uni Wien blamiert die Regierung
27.04.2012 News anzeigen
Töchterle redet nur um den heißen Brei

Die Wiedereinführung der Studiengebühren an der Universität Wien ist für BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag Rainer Widmann "ein Schritt in die richtige Richtung, mit dem der Senat aber die Regierung bis auf die Knochen blamiert hat." Den Universitäten fehle Geld für die Aufrechterhaltung des Studienbetriebs, aber SPÖ und ÖVP hätten es nicht geschafft, sich auf eine bundesweit einheitliche Regelung zu verständigen. "Kommt einmal von Schmied eine gute Idee, legt sich Töchterle quer - so wird das nicht funktionieren", kritisierte Widmann.

 

Der BZÖ-Wissenschaftssprecher warnte davor, dass nun jede Universität ihren eigenen Gebührenkatalog aufstellen könne, weil Wissenschaftsminister Töchterle jegliches Durchsetzungsvermögen fehle. "Seit seinem Amtsantritt schon redet Töchterle um den heißen Brei und will das Thema Studiengebühren unter dem Deckmäntelchen der Autonomie in die Verantwortung der Universitäten schieben. Das ist feige und führt zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft unter den Studenten, die das BZÖ ablehnt", erklärte Widmann.