Als „Apokalypse unseres Bundeslandes“ bezeichnet

BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl das heute mit den Stimmen der „Zukunftskoalition“ beschlossene Integrationsleitbild. Dadurch werden Migranten regelrecht eingeladen, nach Kärnten zu kommen. Kärnten aber brauche nicht noch mehr Zuwanderung. „Rot, Schwarz und Grün verfolgen die augengleiche Willkommenskultur wie Angela Merkel in Deutschland“. Hinzukommend vermisst Trodt-Limpl Maßnahmen und Anreize zur Re-Integration der Flüchtlinge in ihre Heimatländer.

In den letzten Jahren sei eine beispielslose Rodungsbewilligung in puncto heimischer Familienförderung an der Tagesordnung gestanden. „Egal ob es um die Abschaffung des Babygeldes und anderer wichtiger Leistungen zur Kompensierung der Überalterung oder Abwanderung aus unserem Bundesland gegangen ist, Kaiser, Holub und Co. waren immer federführend mit dabei. Heute steht man genau vor diesem Scherbenhaufen“, kritisiert Trodt-Limpl. Angesichts der sinkenden Geburtenraten hätte es die letzten Jahre mehr, anstatt weniger Förderung geben müssen, um aus der Negativspirale herauszusteuern. „Dieses Leitbild ist die familienpolitische Bankrotterklärung schlechthin. Fakt ist nämlich, dass Studien wie die heutige in der Kleinen Zeitung abgedruckte klar zeigen, dass die derzeitige Zuwanderung mehr Probleme als Lösungen mit sich bringt“, betont Trodt-Limpl.

Integration werde zudem auch nur dann erfolgreich sein, wenn jetzt keine weitere Zuwanderung mehr zugelassen wird. „Kärnten ist an der Grenze der Belastbarkeit längst angekommen. Gerade bei der Komplexität der Integration- und Zuwanderungsthematik bedarf es in unserem Land bereits schon jetzt eines Kraftaktes“.

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