Zuerst Teilprivatisierung durchführen, anschließend Geschäftsführung bestellen

„Eine transparent und ehrlich geführte Teilprivatisierung inklusive einer sachlichen Diskussion um nicht betriebsnotwendige Flächen muss der erste Schritt sein, um die langfristige Zukunft des Flughafens zu sichern. Als zweiten Schritt ist mit diesem Partner dann abzustimmen, mit wem die beständige Führung des Airports zur nachhaltigen Festigung des Standorts bewerkstelligt werden kann“, verlangt für das BZÖ LAbg. Willi Korak. Er reagiert damit auf Pläne von SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser, die Nachbesetzung des Flughafenleiters kurzerhand ausschreiben zu wollen. Hintergrund ist der vorzeitig geplante Abgang Schintlmeisters, dessen Vertrag aber noch bis Ende 2017 gültig wäre. Sei bei seinem Ausscheiden noch kein Partner in Aussicht, sollte die Geschäftsführung bis dahin interimistisch bestellt werden.

„Jetzt womöglich jemanden auf Jahre zu verpflichten, obwohl nicht sichergestellt werden kann, dass ein neuer Partner mit dieser Person auch kann, zeigt, wie dilettantisch die SPÖ in dieser Frage agieren will“. Ebenso wie die FPÖ beharrt Korak auf die Einberufung eines runden Tischs bzw. einer Experten-Enquete, um gemeinsam eine langfristige Zukunftsstrategie für den Airport entwickeln zu können. „Von unserer Seite ist vorstellbar, dass vor dem möglichen Zustandekommen eines Public-Private-Partnershipmodells Grundstücke sinnvoll für Betriebsansiedelungen genutzt, beziehungsweise das Liegenschaftsvermögen von den Privatisierungsplänen ausgenommen werden“, konkretisiert Korak abschließend.

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